Drohnen-Start-up aus Weiterstadt expandiert nach Japan
Drohnen von Wingcopter sollen zukünftig im Katastrophenschutz in Japan eingesetzt werden. Dabei soll die Technologie des hessischen Start-ups in gleich mehreren Bereichen wertvolle Hilfe leisten.
© Wingcopter GmbH
Drohnen des Weiterstadter Start-ups Wingcopter sollen in Zukunft für Luftüberwachung im Bereich Katastrophenschutz in Japan eingesetzt werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde zu Jahresbeginn unterzeichnet, wie Wingcopter mitteilt. Konkret geht es um Drohnen des Typs Wingcopter 198. Diese sollen mit einem Scanner ausgestattet werden, der von einem japanischen Partnerunternehmen entwickelt wurde.
Drei Einsatzbereiche sind für die Drohnen von Wingcopter in Japan vorgesehen
Konkret sind für die Wingcopter-Drohnen nach Angaben des Start-ups in Japan drei Einsatzbereiche vorgesehen: die präventive Überwachung, die Überwachung während eines Katastrophenfalls sowie die Überwachung der Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall.
Bedarf an Luftüberwachung ist in Japan besonders hoch
Der Bedarf, auf Luftüberwachung als Teil des Katastrophenschutzes zu setzen, ist in Japan besonders hoch, da weite Teile der Landschaft von hügeligem bis bergigem Terrain, Flüssen und steilen Hängen geprägt sind. Dabei ist das Start-up aus Weiterstadt mit seinen Drohnen in der Lage, große Flächen in kurzer Zeit abzufliegen: bei einem 45-minütigen Flug lassen sich so mehr als 1.000 Hektar scannen. Zugleich ist der Einsatz von Drohnen einfacher, effizienter und weniger riskant als alternative Methoden am Boden oder in der Luft, betont Wingcopter.
Die vollständige Pressemitteilung zur Expansion von Wingcopter nach Japan kann auf der Webseite des Start-ups abgerufen werden.
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